Podest-Treppe

Für das Treppenhaus eines Hauses in Hamburg/Harvestehude hatten wir den Auftrag, eine scheinbar freitragende Treppe zu bauen, die aus Brandschutzgründen auf eine Betontreppe aufgesattelt wurde. Dabei ist der gesamte Beton komplett verkleidet worden. Eher ungewöhnlich war der Wunsch des Kunden, die Podeste in die geraden Läufe und die Stufen in die Ecken zu positionieren. (Traditionell ist die Anordnung umgekehrt, da der Bau einer Treppe so erheblich einfacher vonstatten geht.)

 

Als zusätzliches Detail waren die Freiwangenecken konsequenterweise rund als Viertelradius auszuarbeiten und an der Unterkante der Wangen durchgehend von oben bis unten mit einem Rundprofil zu fräsen.

Die Treppe reicht vom Keller bis in den 2. Stock, wobei der Kellerabgang im Erdgeschoss durch eine in Rahmenbauweise ausgeführte Holzwand abgetrennt wurde.

Kellertrennwand: Wangen- und Trennwandkrümmling Abbildung oben: Blick vom 2. Stock nach unten

Geöffnete Tür zum Kellerabgang

Trennwand mit Kellertür. Abbildung oben: Treppenauge

Kellertreppe

Bei der Kellertreppe wurde auf die aufwändigen Traillen zugunsten eines Brüstungsgeländers in Rahmenbauweise verzichtet. Die Gestaltung ergab sich zwangsläufig aus der der Trennwand.

(Material: Norddeutsche-Eiche, Oberfläche: geölt)

 

Kellertreppenantritt

 

 

Kelleraufgang mit viertel-abgeknickter Schnecke

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